Leben mit Magersucht


Die Stiftung „Leben mit Magersucht“ wurde 2016 von Augsburger Geschwistern eingerichtet, um an Ihren verstorbenen Bruder Josef zu erinnern.

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Die Gründer der Stiftung wollen, dass die Erträge der Stiftung auf die klassische Magersucht (Anorexia nervosa) – die Todesursache ihres Bruders – verwandt wird. Hierbei liegt Ihnen insbesondere die Früherkennung und Prävention dieser Erkrankung am Herzen.

1„Es braucht viel Sensibilität, um die ersten Warnzeichen der Erkrankung richtig zu deuten. Wir erinnern uns an Dinge wie: Mahlzeiten werden ausgelassen, über den Tag wird sehr wenig gegessen. Die Nahrung wird in kleine Teile geschnitten und jeder Bissen wird lange gekaut. Die Gedanken unseres Bruders kreisten wohl ständig um das Essen. Dennoch war der Essvorgang für ihn eine Qual.“ so die Stifter.

 

Nur durch Aufklärung und Sensibilisierung der Öffentlichkeit erkennt man diese ersten Warnzeichen gerade bei jungen Menschen. Es ist den Stiftungsgründern ein besonderes Anliegen, dass diese Gruppe durch gezielten Unterricht und Hilfsprojekte möglichst frühzeitig erreicht wird.2

Deshalb unterstützt die Stiftung die Arbeit der Beratungsstelle „Schneewittchen“. Diese Anlaufstelle bei Essstörungen ist ein Angebot des SOS-Kinderdorf Augsburg.
Die Entstehungsgründe für Essstörungen sind sehr vielfältig und individuell unterschiedlich. Ursachen können im persönlichen, familiären, sozialen und biologischen Bereich liegen.
In der Beratungsstelle zeigen geschulte Fachkräfte zeigen möglichst frühzeitig Wege aus der Essstörung auf. Darauf ist sie mit ihren unterschiedlichen Angeboten ausgerichtet:

  • Telefonische Beratung
  • Einzelberatung bei Anorexie, Bulimie, Binge Eating, Adipositas u.a. Essstörungen
  • Beratung von Angehörigen und Freunden
  • Angeleitete Gruppen für Betroffene
  • Punktuell angeleitete Selbsthilfegruppen der Eltern von Betroffenen
  • Hilfestellung zur Einleitung weiterer Schritte z.B. Vermittlung an Ernährungsberaterinnen, Therapeuten, Ärzten und Kliniken
  • Präventionsveranstaltungen an Schulen

In Präventionsveranstaltungen wird über Ursachen, Merkmale und Folgeerscheinungen von Essstörungen informiert. Mit praktischen Übungen und Gesprächen in kleinen Runden versuchen die Therapeuten die Entstehung von Essstörungen abzuwenden.

„Schneewittchen“ begleitet Betroffene sowie Angehörige. Durch Elterngruppen und Elternberatungen unterstützen sie Angehörige in einer äußerst belastenden Lebenssituationen. Die Stiftung soll dazu beitragen, dieses wertvolle Angebot in Augsburg zu erhalten.

sosMit Carmen Frauenholz und Christina Santelia stehen zwei erfahrene Sozial-pädagoginnen mit therapeutischer Zusatzausbildung zur Verfügung. Sie werden von mehreren ehrenamtlichen Frauen unterstützt.

Mehr Informationen finden Sie hier.

„Die Zukunft hängt davon ab was wir heute tun.“ – Mahatma Gandhi

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BIC AUGSDE77XXX
Verwendungszweck Spende Leben mit Magersucht
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