Um die spartenspezifische und spartenübergreifende Kunst- und Kulturförderung für die Stadt auf eine breite gesellschaftliche Basis zu stellen, wurde im Jahr 2021 die Kulturstiftung Augsburg in der HAUS DER STIFTER Stiftergemeinschaft der Stadtsparkasse Augsburg auf Initiative des Kulturreferenten Jürgen K. Enninger eingerichtet. Sie bietet allen Kulturbegeisterten die Möglichkeit, sich mit lebzeitigen oder testamentarischen Zuwendungen nachhaltig für Kultur in Augsburg zu engagieren, um das kulturelle Leben in unserer Stadt zu bereichern und zu fördern. Ziel der Stiftung ist es, kultureller Projekte jenseits des rein städtischen Förderinstrumentariums zu finanzieren. Es gilt, den Erfolg und das Erleben von Kunst und Kultur zu sichern, innovative künstlerische und kulturelle Ausdrucksformen zu stärken sowie die Erwerbssituation von Kunstschaffenden nachhaltig zu gestalten und weiterzuentwickeln.

Nun wurde der Kulturstiftung Augsburg erstmals ein testamentarisches Vermächtnis im unteren sechsstelligen Bereich hinterlassen. Referent für Kultur, Welterbe und Sport Jürgen K. Enninger zeigt sich begeistert: „Dieses Vermächtnis ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie die Augsburger Kulturlandschaft dank unserer Stadtgesellschaft gestärkt werden kann. Ich danke der verstorbenen Kulturliebhaberin von Herzen für ihr großartiges Engagement und freue mich auf die vielen kulturellen Projekte, die dank ihres Vermächtnisses realisiert werden können. Dieses Vermächtnis bestätigt, dass es jenseits der Fördermöglichkeiten der öffentlichen Hand eine Vielzahl an Möglichkeiten gibt, Menschen dafür zu begeistern sich für die Kultur ihrer Stadt einzusetzen.“

v. l. n. r.: Berrit Pöppelmeier, Susanne Reng und Jürgen K. Enninger
Foto: privat

Neben der Zuwendung von Todes wegen hat die Kulturstiftung Augsburg im vergangenen Jahr aber auch Spenden erhalten. Im Rahmen einer Charity Veranstaltung des Jungen Theaters Augsburg am 20. September überreichte Jürgen K. Enninger daher einen Scheck über 750 € an die Leiterin und Geschäftsführerin des Jungen Theaters Susanne Reng und Berrit Pöppelmeier. „Wir benötigen diese Unterstützung dringend, um unseren neuen Spielort mit Kunst und Leben zu füllen.“, freut sich Leiterin Susanne Reng. Jürgen K. Enninger ergänzt: „Das Junge Theater steht beispielhaft für die vielfältige Kulturszene in der Stadt. Gern unterstützt die Kulturstiftung Augsburg die Baumaßnahmen und freut sich auf inspirierendes Kinder- und Jugendtheater in neuem Anstrich.“